Yannick bekommt einmal in der Woche Physiotherapie nach der Bobath-Methode.
Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die in Form eines Befundes sichtbar gemacht werden. Sie nutzt primär manuelle Fertigkeiten des Therapeuten, gegebenenfalls ergänzt durch natürliche physikalische Reiz (z. B.Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, ...) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten. Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und auf eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerz-Reduktion.
Zusätzlich bekommen wir ab Oktober eine mobile Frühförderung, die für eineinhalb Stunden in der Woche zu uns nach Hause kommt.
Wir möchten für unser Kind Nichts unversucht lassen, deswegen haben wir uns zum Ziel gesetzt, Yannick im Alter von 3 Jahren eine Delphintherapie zu ermöglichen.
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Warum eine Delphintherapie?
Die Delphin-Therapie nimmt nicht für sich in Anspruch, Krankheiten heilen zu können. Forschungsreihen haben jedoch ergeben, dass gerade kranke Kinder durch die Arbeit mit Delphinen bis zu viermal schneller und mit größerer Intensität lernen. Und für die Eltern, deren Kinder nach langer Zeit und diversen anderen Therapieversuchen endlich aus ihrer Isolation und Apathie erwachen, steht die Wirksamkeit ohnehin außer Frage.
Entwickelt wurde die einmalige Therapieform vor über fünfundzwanzig Jahren von Dr. David E. Nathanson, einem amerikanischen Psychologen und Verhaltensforscher. Seitdem hat er zusammen mit seinem speziell geschulten Team bereits nahezu 10.000 Kindern aus 55 Ländern der Welt geholfen.
Die Kinder arbeiten zunächst mit ihrem Therapeuten und den Delphinen auf einem schwimmenden Dock. Später kommt es dann zum direkten Kontakt zwischen Kind und Delphin im Wasser.
Bei dieser Begegnung erkennt der Delphin die Besonderheit der kleinen Patienten und nähert sich ihnen auf zärtlich-spielerische Weise. So verlieren die Kinder schnell die Angst vor den Meeressäugern. Sie entwickeln neues Selbstvertrauen und können die Impulse der Außenwelt besser aufnehmen.
Die unter Kontrolle durchgeführten Arbeiten haben gezeigt, dass das Schwimmen mit den Delfinen eine depressionsmindernde Wirkung hat. Die Glückshormone, also die Endorphine steigen an. Positive Entwicklungen im Gehirn durch die Alphawellen beginnen und die Zahl der T-Zellen, die Antikörper und Immunoglobuline produzieren steigt an. Einige Untersuchungen zeigen, dass die Ultraschallwellen der Delfine sogar wundheilende Wirkung haben. Die Verhaltensforschung und Psychotherapien unterstreichen, dass das Schwimmen mit den Delphinen eine grosse Belohnung für die Kinder ist und dass das Schwimmen mit den Delphinen dazu benutzt werden kann, bestimmte Faehigkeiten beim Kind nachhaltig zu intensivieren.
Das Therapiezentrum in Curacao (Karibik) www.delphintherapie-curacao.de zählt zu den Besten, doch leider ist es sehr teuer. Eine zweiwöchige Therapie inklusive Aufenthalt und Verpflegung beläuft sich ca. auf 12.000 EUR.
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