„behindertengerechter Autoumbau“

Mit heutigem Tage gebe ich mich nun endgültig geschlagen.

Viel zu lange schon haben wir uns alle gequält und gehofft, dass die Situation mit zunehmendem Alter besser werden würde.

Nun ist Yannick zu einem Teenager herangewachsen, was sich nicht nur körperlich, sondern im Moment auch ganz oft mit seiner Unlust auf gewisse Dinge, bemerkbar macht.

40 Kilogramm ins Auto zu befördern, wenn dagegen gearbeitet wird, ist kaum mehr machbar – auch für mich nicht mehr 😔.

Immer öfter bin ich der Verzweiflung nahe und frage mich zunehmend, wie um alles in der Welt ich das kräftemäßig in Zukunft bewältigen soll.
Dies führte wiederum zu dem Entschluss uns nicht mehr weiter zu quälen.

Denn auch dann bleiben trotz allem immer noch genügend andere Alltagssituationen, die uns das Leben ungemein erschweren, dann sollten wir die Wenigen, die lösbar sind, beiseite schaffen.

Das Projekt „behindertengerechter Autoumbau“ wurde deshalb soeben gestartet.

Denn das ist für mich zurzeit noch der einzige Strohhalm, an den ich mich ganz fest klammere.

Natürlich ist mir bewusst, dass diese Alternative mit enormen Kosten verbunden sein wird, aber ihr könnt mir glauben, im Moment ist mir das alles … egal, weil es so definitiv nicht mehr weitergehen kann. In solchen Situationen bin ich körperlich am Ende…

Über Erfahrungsberichte und Tipps von Betroffenen wäre ich jedenfalls unendlich dankbar!