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Gestern war nicht nur ein Mama-Yannick Tag, weil der Papa und die Schwester einen Skiausflug unternahmen. Nein, ganz spontan war dringend Hilfe notwendig. Eine ganz liebe alleinerziehende Angelman-Mama musste arbeiten und die geplante Betreuung fiel ins Wasser. Auch das gewohnte Betreuungspersonal war an diesem Tag leider anderweitig beschäftigt. Deshalb war für mich ganz schnell klar, dass ich ihr unter die Arme greifen werde.
2 Kinder mit dem Angelman Syndrom gleichzeitig freiwillig allein zu betreuen, grenzt zwar daran lebensmüde zu sein, aber ich wollte es trotzdem versuchen.

Da waren sie, zwei Jungs im selben Alter, die normalweise durchs Haus toben würden. Ich konnte es fast bildlich vor mir sehen, wie sie sich gegenseitig fangen, verstecken und den ein oder anderen Streich spielen.
Sich streiten, vertragen und gemeinsam durchs Leben gehen – wie es Freunde eben tun.

Stattdessen befanden sich hier zwei Burschen, die anfangs Abstand hielten und sich gegenseitig ständig beobachteten.
Sich um das gleiche Baby-Spielzeug stritten und irgendwann aber dann doch zueinander fanden. Sich am Ende sogar noch an die Schulter des anderen lehnten und auf diese Art mitteilten: „Ich mag dich!“

So sehr mein Mutterherz auch schmerzt, kann ich es ganz deutlich sehen… eine beginnende Freundschaft – zwar auf einer anderen aber dafür einer ganz wundervollen Ebene .

Ps: Ich habe den Vormittag überlebt und sogar genossen. Manchmal muss man eben Dinge wagen, um zu sehen, dass man wieder einmal Grenzen überschritten hat…

Kategorien: Aktuelles

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